L’assessore Marco Galateo si schiera contro la proposta di avviare il servizio per il suicidio assistito, spaccando la Giunta provinciale. Il motivo? «Serve uniformità nazionale, sennò si crea il turismo della morte».
Ma come fa Galateo a sostenere questa posizione senza sprofondare nella vergogna? Parliamo dello stesso assessore che fino a ieri si ergeva a grande artefice e paladino della riforma dello Statuto di Autonomia, vendendosi sui social come il mediatore che ha “ripristinato la sovranità dei territori” a Roma. Insomma, quando c’è da intestarsi meriti l’Autonomia è sacra ed è merito suo; quando c’è da garantire la dignità a persone che soffrono, si riscopre un centralista.
Nascondersi dietro l’attesa di una norma nazionale è solo un paravento per non decidere, specie se si considera che il Parlamento latita sul tema dal 2019, ignorando i ripetuti solleciti della Corte Costituzionale a varare una legge statale.
La dignità e la libertà di scelta, dall’inizio alla fine della vita, non si possono usare come fiches elettorali. Noi pensiamo che sia necessaria una legge sul fine vita come atto di civiltà che ci tolga dall’arretratezza in cui ci troviamo. Vogliamo una sanità pubblica, laica e vicina ai bisogni di tutte e tutti.
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GALATEO UND DIE AUTONOMIE NACH BEDARF: DIE HEUCHELEI BEIM THEMA STERBEHILFE
Landesrat Marco Galateo stellt sich gegen den Vorschlag, den Dienst für assistierten Suizid einzuführen, und sorgt damit für eine Spaltung innerhalb der Landesregierung. Seine Begründung: „Es braucht eine einheitliche nationale Regelung, sonst entsteht ein Sterbetourismus.“
Wie kann Galateo diese Position vertreten, ohne vor Scham im Boden zu versinken? Wir sprechen von demselben Landesrat, der sich bis gestern als großer Architekt und Verfechter der Reform des Autonomiestatuts inszenierte und sich in den sozialen Medien als Vermittler präsentierte, der in Rom die „Souveränität der Territorien wiederhergestellt“ habe. Mit anderen Worten: Wenn es darum geht, sich Erfolge auf die Fahnen zu schreiben, ist die Autonomie unantastbar und sein persönlicher Verdienst; wenn es jedoch darum geht, Menschen in schwerem Leid ein würdevolles Lebensende zu ermöglichen, entdeckt er plötzlich den Zentralismus für sich.
Sich hinter dem Warten auf eine staatliche Regelung zu verstecken, ist nichts anderes als ein Vorwand, um keine Entscheidung treffen zu müssen. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass das Parlament seit 2019 in dieser Frage untätig bleibt und die wiederholten Aufforderungen des Verfassungsgerichts ignoriert, endlich ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden.
Würde und Selbstbestimmung, vom Beginn bis zum Ende des Lebens, dürfen nicht als politische Spielmarken missbraucht werden. Wir sind überzeugt, dass ein Gesetz zum Lebensende ein Akt der Zivilisation und des gesellschaftlichen Fortschritts ist, der uns aus der Rückständigkeit herausführt, in der wir uns derzeit befinden. Wir wollen ein öffentliches, säkulares Gesundheitswesen, das den Bedürfnissen aller Menschen nahe ist.

