DE: Der neue Bericht des AFI | IPL hält schwarz auf weiß fest, was viele schon lange spüren: Südtirol gehört zu den reichsten Gebieten Italiens, aber jene, die arbeiten, profitieren kaum davon.
Hinter den Rekordzahlen verbirgt sich eine andere Realität. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird in den kommenden Monaten keinen Euro zur Seite legen können, während die durchschnittliche Verschuldung pro Person fast doppelt so hoch ist wie im italienweiten Schnitt.
Die Kluft zwischen jenen, die Vermögen anhäufen, und jenen, die finanziell kaum über die Runden kommen, wird immer größer, während weiterhin das Mantra der Südtiroler Exzellenz wiederholt wird.
Ein Land kann reich sein wie es will, aber wenn der Reichtum immer in denselben Händen bleibt, gibt es keinen gesellschaftlichen Wohlstand. Das zeigt sich in den explodierenden Mieten, den untragbaren Wohnkrediten, den zu niedrigen Löhnen und in der täglichen Belastung.
Für uns ist die Schlussfolgerung klar: Wir brauchen entschlossene politische Maßnahmen. Umverteilung des Reichtums, ein starker Sozialstaat, Kampf gegen Armutslöhne, konsequente Bekämpfung der Steuerflucht und sofortige Maßnahmen im Wohnbereich.
Alles andere ist heiße Luft.
IT: : Il nuovo report dell’IPL mette nero su bianco quello che già percepivamo: l’Alto Adige risulta tra i territori più ricchi d’Italia, ma chi lavora non ne trae beneficio.
Dietro i numeri e i primati si nasconde la cruda realtà: più della metà dei lavoratori e delle lavoratrici non riuscirà a risparmiare un euro nei prossimi mesi, mentre il debito medio individuale sfiora il doppio di quello nazionale.
La forbice tra chi accumula patrimoni e chi vive con l’acqua alla gola si allarga ogni giorno di più, mentre si continua a recitare il mantra dell’eccellenza altoatesina.
Una provincia può essere ricca finché vuole, ma se la ricchezza resta concentrata nelle stesse mani, il benessere collettivo non esiste. Lo vediamo negli affitti impazziti, nei mutui insostenibili, nei salari insufficienti, nella fatica quotidiana.
Per noi la conclusione è semplice: servono scelte politiche radicali. Redistribuzione della ricchezza, potenziamento del welfare, lotta al lavoro povero, lotta senza quartiere all’evasione e intervento immediato sull’abitare.
Il resto è fuffa.
Source: https://www.afi-ipl.org/

