Urzimandering

Die Rechte hat so große Angst zu verlieren, dass sie die Regeln zu ihren Gunsten ändern will.

Wahlkämpfe führen, den Bürgerinnen und Bürgern zuhören, Ideen entwickeln? Viel zu anstrengend! Viel bequemer ist es, zu versuchen, die Wahlkreise zurechtzuschneiden, um sich selbst einen Sitz zu sichern.

Was Urzì und seine Koalition antreibt, offenbart zwei große Schwächen: das Bewusstsein, den tatsächlichen Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren, und die Panik vor der inneren Konkurrenz im eigenen rechten Lager, das bereitsteht, viele sicher geglaubte Stimmen abzugraben.

Doch es gibt etwas, das noch schwerer wiegt: Um diesen Trick zu rechtfertigen, nutzen sie die Ausrede der ethnisch-linguistischen Käfige, mit dem Anspruch, Politik nur für einen Teil der Bevölkerung zu machen. Unsere Provinz wie ein Feld voller Identitätszäune zu behandeln, ist ein Rückschritt und bedeutet das Eingeständnis, keinerlei Vision für die Gesamtheit unserer Gesellschaft zu haben.

Diese Heimat zu regieren und zu vertreten bedeutet, Politik für alle zu machen und Antworten auf die Probleme zu liefern, die jeden Bürger und jede Bürgerin betreffen: vom Wohnen über das öffentliche Gesundheitswesen bis hin zu den steigenden Lebenshaltungskosten und den öffentlichen Diensten. Das müsste eigentlich nicht so schwer zu verstehen sein.


La destra ha così tanta paura di perdere che vuole cambiare le regole a proprio vantaggio.

​Campagne elettorali, ascolto del territorio, idee? Troppo faticoso. Molto più comodo provare a modificare le circoscrizioni elettorali per fabbricarsi un seggio.

A muovere Urzì e la sua coalizione è una doppia debolezza: la consapevolezza di non intercettare il consenso reale e il terrore della concorrenza interna alla stessa destra, pronta a erodere molti voti che davano per scontati.

​Ma c’è qualcosa di ancora più grave: per giustificare questa furbata usano la scusa delle gabbie etnico-linguistiche, con la pretesa di fare politica solo per una parte di popolazione. Trattare la nostra provincia come un terreno di recinti identitari è una scelta regressiva e significa ammettere di non avere alcuna idea per la collettività.

Governare e rappresentare questa terra significa fare politica per tutti e dare risposte sui problemi che riguardano ogni cittadino: dalla casa alla sanità pubblica, dal carovita ai servizi. Non ci sembra così difficile da capire.

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